Die Donau ist nach der Wolga der zweitlängste Strom Europas. Sie entspringt in Donaueschingen in Deutschland, fließt durch mehrere europäische Länder (Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und die Ukraine) und mündet, nachdem sie das Donaudelta in Rumänien durchfließt, ins Schwarze Meer. Die Benennung "Donau" ist sehr ähnlich zu dem Namen, welcher der Strom in den Ländern, die er durchfließt, hat, aber sie stammen alle vom lateinischen "Danubius", dem Namen eines Flussgottes der Römer. Die Länge der Donau beträgt ungefähr 2.888 km und wird Flussaufwärts gezählt. Deutschland hat den größten Anteil in km an der Länge der Donau. Eine Besonderheit der Donau ist die Tatsache, dass sie der einzige große europäische Fluss ist, welcher von Westen nach Osten fließt. Die Iller ist der wichtigste Nebenfluss der Donau, welcher am stärksten zu der Wassermenge der Donau beiträgt. Die größten Städte, die von der Donau erreicht werden sind Ulm, Regensburg, Linz, Wien, Pressburg (Bratislava), Budapest, Novi Sad, Belgrad, Ruse und Galatz. All diese Städte sind sehenswert, aber auch die Donaulandschaften und die Nationalparks haben eine touristische Bedeutung. Wissenswert ist, dass die Donau eine der ältesten und bedeutendsten Handelsrouten Europas ist.
Archiv für April 2007
Allgemeines zur Donau
Donnerstag, 26. April 2007Neuburg an der Donau
Sonntag, 22. April 2007Die Donau ist mit 2845 Kilometern der zweitlängste Fluss Europas. An ihren Ufern gibt es zahlreiche attraktive Sehenswürdigkeiten, unter anderem das Städtchen Neuburg. Neuburg an der Donau hat 28.000 Einwohner und gilt als einer der schönsten bayrischen Orte. Er befindet sich nordöstlich von Augsburg, direkt an der Donau gelegen. Er ist der einzige Ort, an dem es eine bewohnte Insel auf der Donau gibt, die sogenannte Leopoldineninsel. Das Städtchen war im 8. Jahrhundert für kurze Zeit Bischofssitz und hat sich seinen mittelalterlichen Charme bis heute bewahrt. Im Jahre 1520 wurde die Stadt von Herzog Ottheinrich zu einer Residenzstadt ausgebaut; viele der damals errichteten Gebäude und Kirchen stehen noch heute und verleihen dem Ort einen urwüchsigen Charme. Die Stadt als ganzes bildet eine Sehenswürdigkeit der Altertümlichkeit und ist vor allem bei ausländischen Touristen sehr beliebt. Besonders hervorzuheben ist das ehemalige herzogliche Residenzschloss, das aufgrund verschiedener Um- und Weiterbauten während des Mittelalters verschiedene Baustile wie Renaissance und Barock in sich vereint. Überbleibsel aus der Zeit als Bischofs- und Herzogssitz sind auch der englische Garten der, genau wie das Donauufer, zum flanieren einlädt sowie das historische Rathaus.