Archiv für März 2007

Die Donau und ihre Städte

Dienstag, 20. März 2007

Die 2845 Kilometer lange Donau durchfließt 10 europäische Staaten und gilt als der zweitgrößte Fluss des Kontinents.

Der Name wird vom lateinischen “Danubius”, ein römischer Flussgott abgeleitet, wurde den verschiedenen Regionen, die er durchquert, angepasst und dementsprechend verändert.

Die Donau inspirierte viele Künstler, wie zum Beispiel Ovid, Claudio Magris, Péter Esterházy und vor allem Johann Strauß, dessen Donauwalzer weltweit bekannt wurde.
Sowohl die Griechen als auch die Römer waren von dem mächtigen aber auch gefährlichen Fluss fasziniert und das Hirtenvolk der Magyaren folgte dem Strom um in das Gebiet des heutigen Ungarn zu gelangen.

Das Donauufer diente in zahlreichen Kriegen als Schlachtplatz, als natürliche Grenze oder ermöglichte es den Truppen, sich schnell zurückzuziehen.
Jedes Land, das von der Donau durchquert wird, ist von dem Fluss geschichtlich, künstlerisch oder industriell geprägt worden.

Der Donaubach entspringt in Donaueschingen (Karst-Aufstoß-Quelle) und fließt dann 687 km in die Richtung der deutsch-österreichischen Grenze. Österreich hat nur einen kleinen Anteil am Strom, doch trotzdem wird es wegen dem Donaulwalzer und der “„Donaumonarchie” eng mit Österreich in Verbindung gebracht. In der Slowakei fließt die Donau durch die Hauptstadt Bratislava und bildet dann die Grenze zu Ungarn. Auch in Ungarn fließt die Donau durch die Hauptstadt des Landes (Budapest), die gleichzeitig die größte Stadt entlang des Stromes ist. Weiterhin durchquert die Donau Kroatien und Serbien und erreicht in Rumänien, GOV das Land mit den größten Anteil am Strom, dem Donaudelta.