Die Donau entspringt im südlichen Schwarzwald durch die Quellbäche Brigach und Breg, die sich bei Donaueschingen zur Donau vereinigen. Bei Passau verlässt sie Deutschland und fliesst lange Österreich um kurz hinter Wien die Slowakei mit deren Hauptstadt Bratislava zu erreichen. Danach fliesst die Donau durch Ungarn und dessen Hauptstadt Budapest. Darauf fliesst sie durch das ehemaile Yugoslawien, anschließend durchfließt sie das rumänische Tiefland (Walachei) und endet im einem breiten Delta im Schwarzen Meer. Traditionell war die Schifffahrt auf der Donau immer sehr wichtig, da auf ihr viele der Europäischen Hauptstädte und Binnenhäfen direkt erreicht werden können, deswegen hat auch die Hafenstadt Constanta mit dem 64,2 km langen Donau-Schwarzmeer-Kanal eine besondere Bedeutung für den Transitverkehr. Im 7. Jahrhundert v. Chr. erschlossen die Griechen den Unterlauf der Donau. Später bildete der in Danubius umbenannte Fluss die Nordgrenze des Römischen Reiches und noch am heutigen Tage orientieren sich viele weitere Grenzen zumindest teiulweise am Flusslauf. Völkerrechtlich ist die Donau ein internationalisierter Fluss. Die Pariser Konferenz von 1865 betraute die Europäische Donaukommission mit der Regelung und Überwachung des freien Schifffahrtverkehrs. Da fast der komplette Lauf der Donau zum Österreich- Ungarischen- Imperium gehörte, kann man heute noch viele Bauwerke aus vergangenen Epochen entlang der Donau bestaunen.